Colombo will weniger Hilfe

Hilfsorganisationen verlassen Sri Lanka

  • Von Hilmar König, Delhi
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Laut einem Bericht der Londoner »Times« sterben im größten Flüchtlingslager Sri Lankas – der Manik Farm – wöchentlich 1400 Menschen. Trotzdem hat die Regierung in Colombo die internationalen Hilfsorganisationen aufgefordert, ihre Unterstützungsleistungen zu reduzieren.

Auf dem Gelände der »Manik Farm« campieren seit Monaten rund 200 000 der insgesamt 300 000 Inlandsvertriebenen. Im Mai hatten Sri Lankas Streitkräfte die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) militärisch besiegt. Danach schwoll der Flüchtlingsstrom nochmals enorm an. Wie es in der »Times« hieß, sterben viele Lagerinsassen vor allem wegen der unhygienischen Verhältnisse an Durchfall- und Infektionskrankheiten. Mangala Samarawira, der frühere Außenminister und jetzige oppositionelle Parlamentsabgeordnete, äußerte, der Regierung würden Versuche vorgeworfen, die ethnische Struktur im tamilischen Siedlungsgebiet im Norden zu ändern. Einflussreiche Leute mit Kontakten zu Regierungskreisen hätten für eine »solche Lösung« plädiert.

Vor diesem Hintergrund erstaunt, dass Colombo internationale Hilfsorganisationen aufgefordert hat, ihr Engagement zu verringern. Mahinda Samarasinghe, der Minister für Menschenrechte, begründete dies damit, dass die...

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