Im Nest der Zerstrittenheit

Die Linke in Italien befindet sich in einer schweren Krise – und könnte diese selbst noch weiter vertiefen

  • Von Robert Hagen
  • Lesedauer: ca. 9.5 Min.

Italiens Linke hat sich nach den Niederlagen der vergangenen Monate noch längst nicht erholt. Dabei ist sie heute mehr denn je gefordert. Wenn sie sich weiter einigelt, könnte sie jedoch gänzlich in der Bedeutungslosigkeit versinken.

»Italien ist eine Republik der Unternehmen, gegründet auf den Entscheidungen der Vorstände. Die oberste Staatsgewalt geht von der Regierung aus, die diese nach den Spielregeln des Ministerpräsidenten ausübt«, so formulierte die Tageszeitung »Il Manifesto« den ersten und einzigen Artikel einer italienischen Verfassung, wie sie aussähe, wenn Silvio Berlusconi die Gelegenheit bekäme, sie nach seinem Geschmack umzuschreiben. Dabei ging es nicht um ein denkbares Szenario, sondern um die Quintessenz eines der jüngsten Angriffe Berlusconis auf die demokratischen Grundfesten des Landes, für den er sich die »Vollversammlung« seiner Kollegen aus dem italienischen Unternehmerverband ausgesucht hatte. Dass Berlusconi dieses Ziel fest im Auge hat, steht außer Zweifel, denn seit Monaten arbeitet er die Punkteliste seiner versprochenen »(neo)libera- len Revolution« Schritt für Schritt ab und bricht dabei mit vielem, was das demokratische Staatswesen ...

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