Italien probt den »deutschen Stil«

Für Spieleerfinder ist Deutschland das, was Hollywood für den Film ist

Wollen Schauspieler Karriere machen, streben sie nach Hollywood. Träumen Spieleerfinder vom Durchbruch, denken sie an Deutschland – ausgerechnet! Der italienische Telekommunikationsexperte CARLO A. ROSSI (40) aus Carpi in der Emilia Romagna ist sogar stolz darauf, in seinem Zweitjob mittlerweile als führender Vertreter eines »deutschen« Spieldesigns zu gelten. »Zoowaboo«, das jüngste Produkt des 40-Jährigen, ist vor wenigen Wochen für die Endausscheidung um das Kinderspiel des Jahres 2009 nominiert worden. Mit ihm spricht ND-Autor RENÉ GRALLA.

ND: Sie haben Spiele entworfen wie »Hab & Gut«, das die Mechanismen des Kapitalismus simuliert, oder »Alchemist«, bei dem kein Anfänger gegen einen Geübten antreten sollte. Nun aber »Zoowaboo«, ein Spiel, das auf eine ganz junge Klientel abzielt. Ein Richtungswechsel?
ROSSI: Spiele für Kinder taugen nur etwas, wenn sie nicht nur den Kleinen Spaß machen, sondern auch denen, die mitspielen: Eltern und Großeltern. Was für eine Herausforderung also, drei Generationen von Spielern zusammenbringen, wow! Das hat mich gereizt, und heute haben neun von zehn meiner Projekte diesen Ansatz!

Wie funktioniert »Zoowaboo«?
Die Teilnehmer müssen blitzschnell taxieren, wie viele Zootiere jeweils auf ein von sechs angebotenen Flößen in wechselnden und unterschiedlichen Formen passen. Dabei spielt der Zeitfaktor eine wichtige Rolle, deswegen gehört zum Set eine Sanduhr.

Wie sind Sie Spieleerfinder geworden?
Vor etlichen Jahren, ich war um die Zwanzig,...


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