Ina Beyer 18.07.2009 / Politik

Kein gewerkschaftlicher Lösungsansatz

Die deutschen Gewerkschaften wollen eine Aufarbeitung der Krise – Aktionen soll es eher punktuell geben

Der DGB setzt im Vergleich zu den französischen Kollegen auf Verhandlungslösungen, wenn es um betriebliche Konflikte geht. Und erst im Ernstfall auf Streiks.

Während sich die Proteste in Frankreich radikalisieren, versuchen die deutschen Gewerkschaften, soziale Unruhen, die mit Massenentlassungen ins Haus stehen könnten, zu vermeiden. »Bisher haben die Kurzarbeiterregelungen den Anstieg der Arbeitslosigkeit bremsen können, doch für den Herbst befürchten wir, dass die Folgen der Krise deutlicher am Arbeitsmarkt sichtbar werden«, sagt DGB-Pressesprecherin Claudia Falk auf Nachfrage. »Wir werden weiterhin klar machen, dass die Verursacher für die Kosten der Krise aufkommen müssen, keinesfalls aber die ArbeitnehmerInnen.« Wichtig sind dem DGB dabei laut Falk insbesondere drei Punkte: Entlassungen sollen vermieden, Krisenursachen aufgearbeitet und eine Wiederholung durch schärfere Gesetze verhindert sowie diejenigen zur Kasse gebeten werden, die Profiteure des Finanzmarktroulettes waren.

Konkret plant der DGB für September als Nachfolgeveranstaltung des Kapitalismus...

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