Irrte das MfS bei Frau Tillich?

Sachsen: Widerspruch zu Nolles Buch über DDR-Vergangenheit der CDU

  • Von Hendrik Lasch, Dresden
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der sächsische SPD-Mann Karl Nolle muss sein Buch über die Ost-Vergangenheit der CDU in einer besonders heiklen Passage ergänzen.

Der Passus, der dem SPD-Abgeordneten Karl Nolle nach der Vorstellungen seines Buches »Sonate für Blockflöte und Schalmeien« zur DDR-Vergangenheit der CDU besonders harsche Kritik einbrachte, steht auf Seite 140. In einem Abschnitt über sächsische Teilnehmer an den »Kaderschulungen« in der CDU-Parteischule Burgscheidungen taucht Veronika Tillich auf. Vor 1989 war sie »politischer Instrukteur der CDU-Kreisleitung«, zudem ist sie Ehefrau von Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Dass die heute 50-Jährige, die keine politischen Ämter mehr innehat, im Buch erwähnt wird, wurde Nolle nicht nur in der CDU übel genommen. Dort gilt der Umstand, dass Tillichs Familie angegriffen wird, als einmaliger »Tabubruch«. Aber auch in der SPD sorgte vor allem dieses Detail für geharnischte Kritik. Landeschef und Tillich-Vize Thomas Jurk erklärte, es gebe »eine klare Grenze«: Werde die Familie hineingezogen, »ist der Bogen überspannt«.

Ausgerechnet in dieser ...

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