Aufruhr vor dem Tscherkison

Warum wurde Moskaus größter Markt geschlossen?

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

»Mahmudow, Ahmatow, Nurijew. Nurijew!« Ein Vierzigjähriger kämpft sich durch die Menge, neidvolle Blicke folgen ihm. »Hier«, ruft er. Der Mann vom Wachschutz hakt auf seiner Liste einen weiteren Namen ab und lässt den Tadshiken passieren. Nutfulló Nurijew darf seine Ware »evakuieren«: Sandalen, Sonnenbrillen, Gürtel, Schals und Tücher mit eingewebten Metallfäden. Billigware nicht aus Tadshikistan, sondern aus China. Wie fast alles, was auf dem größten Markt Moskaus verkauft wurde. Er liegt am östlichen Stadtrand und nennt sich »Tscherkisowski Rynok«, im Volksmund Tscherkison. Über 100 000 Menschen sollen auf dem 70-Hektar-Areal gearbeitet haben. Täglich über eine Million Besucher ließen den Rubel rollen. Die Reinerlös der Betreiber wird auf jährlich über 1,2 Milliarden Euro beziffert.


Seit dem 29. Juni aber herrscht Stille auf dem Tscherkison. Zunächst begründete die Moskauer Stadtverwaltung die Schließung mit Verstößen gegen Brandsch...

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