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Streitwagen im »en passant«

Fernost dominiert Chinaschach-Meisterschaft/ ND-Autor schafft Open-Platz 4

  • Von René Gralla
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Botschaftsattaché Gong Yun beim Eröffnungszug

Diesmal waren wir hier nicht nur bloß auf einen gemütlichen Latte Macchiato verabredet, im Café »en passant« an Berlins Schönhauser Allee. Das Szenelokal, wo sich sonst in überparteilicher Eintracht, allerdings nach dem Terminkalender fein säuberlich getrennt, alle am Prenzlauer Berg politisch relevanten Gruppen regelmäßig versammeln, ist an diesem Juliwochenende die Arena, in der sich die Besten der Republik Duelle mit Streitwagen und Katapulten, Elefanten, Reitern und Fußsoldaten liefern. Dieses martialische Arsenal gehört nämlich zum Szenario des »Xiangqi«, der original chinesischen Schachvariante, die sich, davon ist jedenfalls die Mehrheit der Gelehrten in Fernost überzeugt, schon vor mehr als zwei Millennien im Reich der Mitte entwickelt hat.

Die Deutsche Meisterschaft 2009 in Asiens Denksport Nr. 1 hat besondere Brisanz, weil sie zugleich über die Qualifikation für die diesjährige WM entscheidet, die vom 28. August bis 3. Septem...


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