Wer nicht dabei war ...

Sten Nadolny und Jens Sparschuh: »Putz- und Flickstunde«

  • Von Michael Sollorz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Keine schlechte Idee. Zwei Schriftsteller sprechen miteinander über ihre länger zurückliegende Zeit in den gegnerischen Streitkräften diesseits und jenseits der Mauer, in NVA und Bundeswehr. Sie sind auf der Suche nach Ähnlichkeiten, Verbindendem, und wollen die Unterschiede herausarbeiten.

Tauglichkeit, Hierarchie, Schleifen und Sadismus, Innere Führung und Rotlicht, Gemeinschaft, heißen vielversprechend die Zwischenüberschriften. Das meiste von dem, was kasernierten Alltag im Frieden ausmacht, taucht im Gespräch der beiden Ex-Soldaten auf, doch wird es leider nur benannt, selten vertieft und damit einer irgendwie gearteten Erkenntnis nähergebracht. »Ich war entsetzt über den Mief, über diesen Dreck, über diesen ganzen Abgrund an Niedertracht und Irrsinn«, sagt Sparschuh. Ohne seinen Befund im mindesten anzweifeln zu wollen – da hätten wir gerne etwas mehr Butter zum Fische. Wie war das als fast 30-jähriger Intellektueller beim ...

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