Schweres Geschäft

Agnès Jaoui: »Erzähl mir was vom Regen«

Agnès Jaoui (Foto: AFP) gehört zu den wichtigsten Frauen im französischen Filmgeschäft. Sie errang große Erfolge als Drehbuchautorin, Produzentin wie als Schauspielerin, nicht zuletzt, weil ihr ein besonderer Humor eigen ist und sie den Alltag genau zu beobachten versteht. »Erzähl mir was vom Regen« ist ihre dritte Regiearbeit. Sie spielt darin auch die Hauptrolle – die angehende Politikerin Agathe vor der Wahl. Über die Frau wird ein Dokumentarfilm gedreht, begleitet von vielen Hindernissen professioneller und menschlicher Art.

ND: Solche Interviews, ob im Film oder jetzt hier im Leben, sind immer Rituale, bei denen viel schiefgehen kann. Arbeiten Sie eigene Erfahrungen mit den Medien ab?
Jaoui: Ein bisschen, ich bin in Frankreich recht bekannt und spiele jetzt eine prominente feministische Autorin, die in die Politik eintritt. Was sie dabei erlebt, ist ein wenig übertrieben, aber all diese Erfahrungen hatten die armen Journalisten auch mit mir. Ich habe für diesen Film vieles aus dem Leben gegriffen, wie man so sagt. Ich habe auch selbst aktiv Politik machen wollen, aber das hohe Maß an Selbstverleugnung ließ mich aufgeben. Dennoch finde ich es falsch, wenn sich Leute nur über Politiker lustig machen, es ist ein schweres Geschäft.

Die Heldin im Film ist schwierig, aber ich mag si...


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