Gefährliche Parallelen

Fehlende Konzepte gegen Massenarbeitslosigkeit nach 1929 und heute wieder?

  • Von Reiner Tosstorff
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Die politischen Diskussionen um Eindämmung der durch die Weltwirtschaftskrise von 1929 entstandenen Massenarbeitslosigkeit weisen erstaunliche Parallelelen zur aktuellen Situation in der Bundesrepublik auf.

Unlängst bedauerten US-Gewerkschaftslinke, dass innerhalb der internationalen Gewerkschaftsbewegung in Vergessenheit geraten sei, dass man bereits während der Weltwirtschaftskrise nach 1929 einen Plan zu ihrer Bekämpfung gehabt habe. Die Kritiker beziehen sich auf die Forderungen des beim Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund (ADGB) tätigen Ökonomen Wladimir Woytinsky nach einem umfassenden internationalen Programm für öffentliche Arbeiten. Daraus war 1932 der nach den Initialen seiner Initiatoren – daneben noch SPD-Agrarexperte Fritz Baade und der Holzarbeitergewerkschaftschef Fritz Tarnow – benannte »WTB-Plan« des ADGB entstanden.

Der Plan sah die Schaffung von einer Million Arbeitsplätzen durch Aufbringung von zwei Milliarden Reichsmark vor. Zweifellos hätte seine Umsetzung deutliche Auswirkungen zur Folge gehabt, denn auf der Massenarbeitslosigkeit von sechs Millionen, wahrscheinlich aber mindestens acht Millionen Men...

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