Glatzköpfe

Götz Wienold

Glatzköpfe, warum, nein, nicht warum, sie glänzten einfach, die Kindheit lang, strahlten, glatt gerieben, womit auch immer, das fragte ich nicht, konnte ich gar nicht fragen, das jemandem, auch dem engsten Freund, mitzuteilen, anklingen zu lassen, kam mir nicht, so unmöglich war es, dass sie mich so anzogen, reizten, drüber zu streichen. Den alten Männern mit ihren quadrigen Köpfen, ringsherum Haut und oben drauf jedenfalls Schein, Glanz, glatte, die Hand mir reizende Haut. Prachtvoll die Pläten!

Die Angst, die Hand könnte einmal einem dort hinlangen, ich würde, nahe heran, draufgreifen, sie streichen, streicheln? Die Angst wohnte Jahre in mir, ich erinnere mich nicht, wann sie vorbei war. Im Drittklasswagen des in die Stadt ratternden Zuges, die Abteile hatten links und rechts im Rücken und über den Sitz bis an die Unterschenkel hinunter mit Holzlatten beschlagene Bänke, zum Stehen dazwischen eng genug, dass das Kind sich nicht hinzud...

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