Luxusmodernisierung Kampf angesagt

Anwohner des traditionellen Hafenviertels von Hamburg-St. Pauli wehren sich gegen neoliberale Stadtentwicklung

  • Von Susann Witt-Stahl
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Abkürzung des Namens von dem Wohnungsbauprojekt Bernhard-Nocht-Quartier BNQ regt den Appetit vieler St. Paulianer an: »Barbecue statt BNQ«, fordern Stadtteilinitiativen, Anwohner und ansässige Gastronomen, die sich zu der Interessengemeinschaft NoBNQ! zusammengeschlossen haben. Aber ihre Gelüste sind nicht etwa fleischlicher Natur – statt Bratwürsten und Nackensteaks wollen sie lieber »Investorenträume grillen«.

Schon hundert Prozent Mieterhöhung hinter sich – die Kogge auf St. Pauli

Im ehemals ärmsten Stadtteil der Republik droht die Gentrifizierungswelle einen neuen Höhepunkt zu erreichen. Auf St. Pauli steht nicht nur der Baubeginn der »tanzenden« Luxustürme – Kostenpunkt 150 Millionen Euro – auf der Reeperbahn unmittelbar bevor. Nun wurde auch noch bekannt, dass die Investoren Köhler & von Bargen OHG einen Steinwurf von den ehemals besetzten und mehr als ein Jahrzehnt umkämpften Hafenstraßenhäusern entfernt umfangreiche Modernisierungs-, Abriss- und Neubaumaßnahmen planen.

Nach Angaben von NoBNQ! will das Hamburger Unternehmen auf insgesamt 15 Grundstücken und einer Fläche von 7000 Quadratmetern mehr als 80 Luxuswohnungen entstehen lassen. Die betroffenen Mieter, die zum für das erste Quartal 2010 geplanten Baubeginn weichen müssten, sind von dem Investor nicht über sein mindestens 17 Millionen Euro teures Vorhaben informiert worden. Die Anwohner erfuhren erst kürzlich davon, als ihnen das Protok...

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