»Die Enttäuschung der Menschen in Palästina ist groß«

Heute beginnt in Bethlehem der erste Fatah-Kongress seit 20 Jahren / Abdallah al-Frangi über die Chancen der Partei im Nahost-Friedensprozess und die Konkurrenz der Hamas

An diesem Dienstag beginnt in Bethlehem der erste Fatah-Kongress seit 20 Jahren. Die Partei soll reformiert und für die nächsten Wahlen im palästinensischen Gebiet fit gemacht werden. Abdallah al-Frangi ist Mitglied des Zentralkomitees der Fatah. Seine Familie kommt aus Beer Sheva, einer Stadt, die heute im Süden Israels liegt. Sie flüchtete nach der Ausrufung des Staates Israel 1948 in den Gaza-Streifen. Von 1993 bis 2005 war Frangi Generaldelegierter Palästinas in Deutschland. Heute ist er Leiter der außenpolitischen Abteilung der Fatah und arbeitet in Ramallah. Dort befragte Sybille Oetliker den 65-jährigen Politiker.

ND: Der letzte Kongress der Fatah fand im Jahr 1989 in Tunis statt. Warum hat es so lange gedauert, bis sich die Parteimitglieder wieder treffen?
Frangi: Obschon Yasser Arafat im Jahr 1993 die Oslo-Abkommen unterzeichnete, haben wir keinen Frieden mit Israel erzielt. Ursprünglich hatte Arafat geplant, einen Fatah-Kongress einzuberufen, nachdem der palästinensische Staat ausgerufen war.

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