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Gedenken mit Protest gegen Atomwaffen

Büchel (epd/ND). Rund 100 Menschen haben am Sonntag zum Nagasaki-Gedenktag am Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in der Eifel gegen Atomwaffen demonstriert. Nach Angaben der Friedensbewegung lagern in dem Luftwaffenstützpunkt noch 20 US-amerikanische Nuklearwaffen, mit denen deutsche Tornado-Piloten einen Einsatz übten. »Mit dem Abzug dieser Atomwaffen würde Deutschland ein wichtiges politisches Signal in die Welt aussenden«, betonte Elke Koller vom Initiativkreis gegen Atomwaffen.

Seit vier Wochen protestiert die Friedensbewegung in der Eifel gegen Atomwaffen. In der Nähe des Fliegerhorstes gibt es ein Friedenscamp, das die Aktionen koordiniert. Die Demonstranten wollen dabei mit Rockkonzerten, Mahnwachen und Protestaktionen auf die Atomwaffen in der Eifel aufmerksam machen.

Am 9. August 1945 hatte ein US-amerikanischer Bomber eine Atombombe über der japanischen Hafenstadt Nagasaki abgeworfen. Ursprüngliches Ziel waren die Schiffswerften, doch die Bombe verfehlte ihren geplanten Zielpunkt. Die Bombe tötete zwischen 36 000 und 74 000 Menschen.

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