Münteferings Wahlkampfwelt

Der SPD-Chef schickt im Berliner Südosten seinen Bundesgeschäftsführer Kajo Wasserhövel ins Duell mit Gregor Gysi

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Jetzt geht's lohos« – den alten SPD-Schlachtruf, mit dem schon Rudolf Scharping ins vergebliche Gefecht gezogen war, können die Genossen jetzt wieder anstimmen. Die Aufholjagd heraus aus den Umfrage-Niederungen soll nun endgültig beginnen, der heiße Wahlkampf ist eröffnet.

Zeichnung: Harm Bengen

Karl-Josef Wasserhövel will es gleich zweifach wissen. Der jungenhaft wirkende fast 47-Jährige, den alle Welt nur Kajo nennt, ist Bundesgeschäftsführer der SPD; als solcher ist er entscheidend zuständig für den Wahlkampf der Sozialdemokraten. Als solcher hält er sich auch meist im Hintergrund und überlässt den Vortänzern der Partei das Feld. Einerseits.

Andererseits tritt er nun ins Rampenlicht: Er will bei der Bundestagswahl den Berliner Wahlkreis Treptow-Köpenick gewinnen. Das ist ein Wahlkreis, erklärt er beim Wahlkampfauftakt am Dienstagabend auf dem Schloßplatz in der Köpenicker Altstadt, »der in den vergangenen Jahren immer wieder von der SPD gewonnen worden ist«. Was nur im Prinzip stimmt, denn 2005 holte hier erstmals die Linkspartei die meisten Erststimmen. Er wolle, fügt Wasserhövel also hinzu, dem Abgeordneten Gregor Gysi »das Direktmandat abnehmen, weil die Bürger nicht nur nett unterhalten, sondern auch ernsthaft vertreten...

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