Déjà-vu-Erlebnis in Sotschi?

Merkel und Medwedjew treffen sich heute wieder am Schwarzen Meer

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr trafen sich Angela Merkel und Russlands Präsident Dmitri Medwedjew in dessen Residenz in der Nähe des Schwarzmeerkurortes Sotschi, wo die Bundeskanzlerin heute zu einem weiteren Kurzbesuch eintrifft.

Auch die Tagesordnung ist ähnlich. Im vorigen Sommer ging es vor allem um Russlands Krieg mit Georgien sowie um die Erfüllung des Friedensabkommens, das Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy zwei Tage zuvor vermittelt hatte. Das Thema ist nach wie vor aktuell. Unmittelbar vor dem Jahrestag der bewaffneten Auseinandersetzungen um das abtrünnige Südossetien waren die Spannungen im südlichen Kaukasus erneut eskaliert. Deutschland hatte Moskau wie Tbilissi zur Besonnenheit ermahnt, und allein das macht den Sinneswandel deutlich, der sich in Berlin vollzogen hat.

Zwar unterstützt die Bundesregierung nach wie vor Georgiens Bemühungen um Wiederherstellung seiner staatlichen Einheit, ist angesichts der nach wie vor ungeklärten Faktenlage mit Schuldzuweisungen für den Fünf-Tage-Krieg jedoch erheblich vorsichtiger geworden. Experten – russische wie deutsche – wagten daher bereits die Behauptung, der Westen habe Russland den...

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