Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Die neue Dshamila

Tengri – Das Blau des Himmels von Marie Jauoul de Poncheville

  • Von Uli Gellermann
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Nach dem Roman »Dshamila« soll er gedreht worden sein, der Film »Tengri«, und wer sich an die unendlich zarte Liebesgeschichte Aitmatows erinnert, die von Louis Aragon mit einem geradezu anbetenden Vorwort versehen wurde, der nimmt einen ziemlichen Anspruch mit ins Kino. Das ist gerecht, weil Produktion und Verleih natürlich heftig mit Aitmatow werben, und ungerecht, weil Literatur und Film bestenfalls verwandt miteinander sind, manchmal sind sie nicht mal gute Bekannte. – Im Film ist es der Sohn von Dshamila, der nach langen Jahren der Wanderschaft in die kirgisischen Berge zurückkehrt. Damals, bei Aitmatow, als Dshamila mit ihrem Liebsten aus der Enge des Dorfes, mitten im »Kampf des Alten mit dem Neuen« (Aragon), in die Welt flieht, ist Krieg – der mit Deutschland. Wieder ist Krieg, diesmal einer in Afghanistan, den manche Kirgisen, im Film wie in der Wirklichkeit, des Korans wegen unterstützen.

Dshamilas Sohn Temür war ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.