Andreas Heinz 20.08.2009 / Brandenburg

Den Gaslaternen wird der Hahn abgedreht

Senat: Nur 8400 Reihenleuchten werden umgerüstet / Verein trauert um honigfarbenes Gefunkel

Leuchte aus – nicht nur in Lichtenrade

Wenn es um ihre Straßenbeleuchtung geht, werden Berliner gerne nostalgisch, wollen weiter Gaslaternen statt elektrisch betriebener Lampen. So setzen sich die Mitglieder des Vereins »Pro Gaslicht« vehement für die Erhaltung und Förderung des Gaslichts als Kulturgut ein. »Der Senat dreht den Gaslaternen den Hahn ab«, so der Vorwurf der stellvertretenden Vorsitzenden Bettina Grimm.

Jüngstes Beispiel ist laut Grimm die Beleuchtung im Baldersheimer Weg in Lichtenrade. Hier lasse die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gerade 400 Gasreihenleuchten gegen Elektroleuchten austauschen. Insgesamt gebe es noch etwa 8400 Straßenlampen dieses Typs in der Stadt. Der Vorwurf der Freunde des Gaslichts: Der Austausch sei viel zu teuer. Es gebe keinen Grund, die funktionierenden und betriebssicheren Gasleuchten auszutauschen. Insgesamt existierten in Berlin noch etwa 44 000 Gaslaternen. Das sei einmalig in Europa. Diese Leuchten verströmten wärmeres Li...

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