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Zu wenig Fortschritte bei inklusiver Bildung

Berlin (dpa/ND). Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat die Bundesländer aufgefordert, mehr für den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern zu tun. Seit dem Inkrafttreten einer entsprechenden UN-Konvention in Deutschland im März habe es keine großen Fortschritte gegeben, teilte der Verband am Donnerstag in Berlin mit. Lediglich Schleswig-Holstein und Bremen hätten konkrete Schritte eingeleitet, um behinderte und nichtbehinderte Kinder häufiger zusammen zu unterrichten. »In Berlin, Hamburg und Rheinland-Pfalz wurde immerhin Handlungsbedarf erkannt«, sagte Verbandspräsident Adolf Bauer. Sieben Bundesländer nähmen eine reservierte bis ablehnende Haltung gegenüber der inklusiven Bildung ein, kritisierte der SoVD.

Nach Angaben der Kultusministerkonferenz gibt es in Deutschland etwa eine halbe Million Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Dazu gehören körper-, lern- und auch geistigbehinderte Kinder. Jedoch haben nach Zahlen aus dem Zweiten nationalen Bildungsbericht 2008 nur 15,7 Prozent von ihnen die Chance, eine Regelschule zu besuchen. Die UN-Behindertenkonvention sieht vor, dass 90 Prozent aller behinderten Kinder zusammen mit Nichtbehinderten unterrichtet werden. »Bislang erfüllen die meisten Bundesländer nicht ansatzweise ihre Verpflichtung, behinderte und nichtbehinderte Kinder in der Regel gemeinsam zu unterrichten«, kritisierte Bauer.

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