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Frauen: Weniger Geld und Karrierechanchen

Nach Angaben des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung liegt der Monatsbruttoverdienst von Frauen im Schnitt rund 20 Prozent unter dem der Männer. Im Vergleich zu Männern erhielten sie zudem seltener Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder eine Gewinnbeteiligung.

26,6 Prozent der Männer, aber nur knapp 18 Prozent der Frauen hätten angegeben, in ihrem gegenwärtigen Betrieb einmal befördert worden zu sein, so die Forscher. Auch bewerte jeder vierte Mann, aber nur jede sechste Frau die Aufstiegschancen als gut. Dass Frauen seltener in Führungspositionen gelangten, ist für das WSI ein Grund für die Lohnunterschiede. Zudem profitierten Männer stärker von der Tarifbindung, weil unter ihnen der Anteil der nach Tarif Bezahlten höher sei und der Tariflohn ihnen im Schnitt ein größeres Plus gegenüber Beschäftigten mit individuellem Arbeitsvertrag verschaffe.

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