Werbung im Namen des Herrn

Lobbyismus in der EU: Auch die EKD hat ein Büro in Brüssel (Teil 4)

  • Von Kay Wagner, Brüssel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Bei der Gestaltung Europas wollen auch die Kirchen ein Wort mitreden. Die Evangelische Kirche Deutschlands betreibt dafür ein Lobby-Büro in Brüssel. Große Druckmittel besitzt sie nicht. Erfolg hat sie angeblich dennoch.

Näher ran geht kaum. Fast schon schmiegt sich das Brüsseler Büro der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an die Gebäude der EU-Kommission, nur eine schmale Straße trennt sie voneinander. Dass hier in der Hausnummer 166 Lobbyarbeit betrieben wird, glaubt der Besucher sofort. Das Innere strahlt die warme Arbeitsatmosphäre aus, die man aus protestantischen Verwaltungsbüros kennt. Teppichboden, gepflegte Räumlichkeiten, ein Hauch von kultur-besetzter Gemütlichkeit. Im Zimmer von Katrin Hatzinger steht ein Spinett, zwei Kreuze hängen an der Wand, ein paar Kunstwerke ebenfalls. Der Blick fällt raus auf einen idyllischen großen Balkon mit Blumen und Pflanzen.

Doch hier wird viel und unermüdlich gearbeitet, im Namen und Auftrag des Herrn. Katrin Hatzinger, die Leiterin des Büros, ist Volljuristin. Scharfsinniges Argumentieren hat sie gelernt, und ohne das wäre ihr Job wohl kaum zu machen. »Es gibt zwei Gründe, warum die EKD hier ein Büro...

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