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Neue Auflagen für Opel-Mutter

Berlin (dpa/ND). Im Opel-Poker wollen Bund und Länder mit harten Auflagen erreichen, dass der Ex-Mutterkonzern General Motors (GM) sich stärker an künftigen Risiken des neuen Opel-Unternehmens beteiligt. Auch soll verhindert werden, dass GM sich Hintertüren für einen späteren Zugriff auf »New Opel« offenhält. Dies geht aus einem Schreiben der Berliner Opel-Task-Force an GM-Verhandlungsführer John Smith hervor, das dpa am Donnerstag vorlag. Darin wird festgehalten, dass GM in den Verhandlungen eine Kapitallücke der Adam Opel GmbH von 1,2 Milliarden Euro für Ende 2010 prognostiziert hat. Die deutsche Seite erwartet deshalb einen weiteren Beitrag von GM bei der Übernahme künftiger Risiken, hieß es aus Kreisen der beteiligten Länder. Auch will die deutsche Seite darauf achten, dass sich bei einer späteren Insolvenz oder einem Eigentümerwechsel bei »New Opel« die Ex-Mutter im Lizenzabkommen keine Sonderrechte sichert.

In Detroit kommt heute der Verwaltungsrat von General Motors zusammen, um über die Angebote der beiden Interessenten Magma und RHJI zu entscheiden. Das Gremium wolle nach dem Treffen eine Empfehlung für einen Bieter aussprechen, verlautete aus Verhandlungskreisen.

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