Vier mutige Menschen im Abseits

Antidoping-Kämpfer mit Heidi-Krieger-Medaille ausgezeichnet

  • Von Oliver Händler
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Horst Klehr, Hansjörg Kofink, Johanna Sperling und Henrich Misersky – um sie ging es. Das soll zuallererst erwähnt werden, wenigstens hier. Diese vier bekamen gestern vom Doping-Opfer-Hilfe-Verein (DOH) die Heidi-Krieger-Medaille verliehen. Ein Preis für Engagement im Kampf gegen Doping, benannt nach der Ex-Kugelstoßerin, die jetzt unter dem Namen Andreas als Mann in Magdeburg lebt.

Zur Erinnerung: Der DOH ist der Verein, der lila Brillen vor dem Olympiastadion verteilt hatte, um gegen Doping im Sport zu protestieren. Der neue Weltmeister Robert Harting hatte den DOH-Mitgliedern Verletzungen gewünscht und sich später dafür entschuldigt, doch um Harting ging es nicht.

Der Laudator auf der gestrigen Veranstaltung in Berlin war Professor Werner Franke – keine gute Wahl. 100 Minuten lang war seine Ehrenrede. In höchstens zeh...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.