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Vorhang zu im HRE-Theater

Minister Steinbrück gibt vor Untersuchungsausschuss den Retter ohne Alternative

  • Von Günter Frech
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der letzte und prominenteste Zeuge im HRE-Untersuchungsausschuss, Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, gab sich ein bisschen geläutert und doch selbstbewusst wie immer.

Am Krisenmanagement der Bundesregierung bei der Rettung der Pleitebank Hypo Real Estate (HRE) gibt es nach Meinung von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) nichts auszusetzen. »Wir mussten in einer Situation handeln, für die es kein Drehbuch gab«, so Steinbrück am Donnerstag vor dem Untersuchungsausschuss. Sein Ministerium und das Bundeskanzleramt hätten aufs vorbildlichste zusammengearbeitet und Schaden vom Land abgewendet.

Kurz vor Beginn der Ausschusssitzung – der Minister stand gerade im Blitzlichtgewitter – entrollten Aktivisten des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac auf der voll besetzten Besuchertribüne ein Transparent und riefen: »HRE-Akten offen legen – Banken zur Kasse.« Nach einer halben Minute wurden sie von Sicherheitskräften aus dem Saal geführt. Wolfgang Thomas von Attac München begründete die Aktion mit der Vernebelungstaktik der Regierung. »Der Verdacht drängt sich auf, dass private Interessen...


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