Vollzeitarbeit für junge Lehrer

Wie der Nordosten um Pädagogen werben will

  • Von Velten Schäfer, Schwerin
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Einst gab es zu viele Lehrer, jetzt herrscht Not am Mann und an der Frau in den Klassenzimmern des Nordostens. Die Landesregierung versucht, gerade junge Pädagogen mit besseren Bedingungen im Land zu halten.

Die Statistiker in Schwerin hatten heute eine besorgniserregende Nachricht: Das Land altert weiter. Knapp 43 Jahre hat der durchschnittliche Mecklenburger und Vorpommer inzwischen auf dem Buckel, die Frauen sind mit gut 46 Jahren noch ein wenig älter. Eine besonders gealterte Berufsgruppe aber sind – ausgerechnet – die Lehrerinnen und Lehrer: Wer im Nordosten vor der Klasse steht, ist im Schnitt 48 Jahre alt.

Die Alterung der Kollegien hat vor allem einen Grund: Lange Jahre sind kaum neue Kräfte angestellt worden. Nach der Wende kam es im Land zu einem drastischen Einbruch der Schülerzahlen – im Verhältnis dazu gab es zu viele Lehrer. Seit 1995 ist daher in Mecklenburg-Vorpommern das »Lehrerpersonalkonzept« in Kraft. Die Pädagogen ließen sich bei Gehaltsverzi...

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