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Rasmussen drängt Athen und Ankara

NATO-Mitglieder sollen Blockadekurs beenden

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Brüssel (dpa/ND). NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat die Türkei und Griechenland zur Beendigung ihrer wechselseitigen Blockadepolitik im Nordatlantischen Bündnis aufgefordert. Dies sei vor allem im Interesse der in Afghanistan kämpfenden Soldaten nötig, sagte Rasmussen am Mittwoch unmittelbar vor Beginn einer Reise nach Griechenland und in die Türkei. Der Konflikt zwischen den beiden NATO-Mitgliedern um Zypern behindere mittlerweile das gesamte Bündnis, sagte Rasmussen in einem Videoblog.

»Ich weiß, dass es sich um ein bilaterales Problem zwischen den beiden Ländern handelt. Aber wir haben einen Punkt erreicht, an dem es unsere Einsätze erschwert.« Rasmussen spricht an diesem Donnerstag zunächst mit der politischen Führung Griechenlands und reist anschließend in die Türkei. Dabei gehe es unter anderem darum, den Weg für Vereinbarungen zwischen der NATO und der EU über den Schutz von EU-Polizeiausbildern in Afghanistan freizumachen, sagte NATO-Sprecher James Appathurai am Mittwoch in Brüssel.

Die Türkei blockiert in der NATO eine engere Zusammenarbeit mit der Europäischen Union, weil sie sich in der EU – unter anderem in ihrem Bemühen um Mitwirkung in der Europäischen Verteidigungsagentur (EDA) – von Griechenland behindert sieht. Griechenland sieht sein Hoheitsgebiet durch Flüge türkischer Kampfflugzeuge über griechischen Ägäis-Inseln verletzt.

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