Peter Nowak 31.08.2009 / Inland

Gewerkschafter fordern Bildungsreform

Ver.di-Tagung beleuchtete Defizite / Kritik am Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern

»Zukunft der Bildung« – unter diesem Motto kamen mehr als 100 Fachleute und Gewerkschafter am vergangenen Freitag und Samstag in Berlin zusammen. Eingeladen hatte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die damit knapp einen Monat vor der Bundestagswahl auf die Bildungsmisere in Deutschland aufmerksam machen wollte.

Die Gewerkschaft ver.di drängt auf eine umfassende Bildungsreform. Deshalb sollte die Tagung im Gebäude der ver.di-Bundesverwaltung noch einmal die wichtigsten gewerkschaftlichen Positionen zu »Bildung und Bildungsfinanzierung« deutlich machen. Petra Gerstenkorn, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand, nannte in ihrer Begrüßungsrede am Freitag nur einige Stichworte: die berufliche Ausbildung sei extrem konjunkturabhängig und von der Durchlässigkeit des Bildungssystems könne in Deutschland ebenso wenig die Rede sein, wie von der Integration von Behinderten. Obwohl diese Kritik auch von internationalen Organisationen zu hören sei, lasse eine umfassenden Bildungsreform auf sich warten, so Gerstenkorn. zudem fehle es in Deutschland an Kindertagesstätten und Studienplätzen.

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