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Vorurteile im Durchlauferhitzer

Die LINKE punktet bei sozialen Verlierern – und ist weiterhin Populismusvorwürfen ausgesetzt

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Union bekam am Sonntag in Thüringen und im Saarland die Quittung für schlechtes Regieren – Umfragen sprechen eine deutliche Sprache.

Wenn Politiker schnell die Erklärung zur Hand haben, bestimmte Wahlergebnisse seien kein Maßstab für kommende Abstimmungen, ist das meist Zweckpropaganda. Denn natürlich versucht jede Partei, aus Wahlzahlen möglichst viel politisches Kapital zu schlagen. Im Falle der jüngsten Landtagswahlen allerdings bekommen Politiker vor allem aus der CDU, die mit solchen Deutungsmustern hantieren, Unterstützung von den Demoskopen.

Sowohl für Thüringen als auch für das Saarland – um diese beiden Länder geht es hier, denn in Sachsen hielten sich die Veränderungen in engen Grenzen – konstatierten die Meinungsforscher von der Forschungsgruppe Wahlen in Mannheim, dass die heftigen CDU-Verluste vor allem auf die Landespolitik zurückzuführen sind. Auch wenn es die betroffenen Politiker nicht glauben wollen (»Man wird nicht für Bilanzen gewählt«, sagte Saarlands CDU-Ministerpräsident Peter Müller am Wahlabend verbittert), haben die Wähler offenb...


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