Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Marshallplan für Klimaschutz

UNO fordert in einem Bericht massive Hilfen für Entwicklungsländer

  • Von Annegret Mathari, Genf
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die UNO fordert einen globalen, nachhaltigen »New Deal« sowie ein Zusammengehen der Bekämpfung des Klimawandels und des Wirtschaftswachstums. Massive Investitionen sollen es Entwicklungsländern ermöglichen, ihr Wachstum auf sauberer Energie aufzubauen.

Die Begrenzung des Klimawandels muss einem UNO-Bericht zufolge mit der wirtschaftlichen Entwicklung verbunden werden. Andernfalls könnten Entwicklungsländer sich nicht daran beteiligen, was jedoch notwendig sei. Eine Umstellung auf wirtschaftliche Aktivitäten mit geringem Ausstoß von Treibhausgasen bei einem Wachstum von jährlich sechs bis acht Prozent in Entwicklungsländern sei nötig und machbar, schreiben die Autoren des Berichts »Entwicklung fördern – den Planeten retten«, der am Dienstag anlässlich der Klimakonferenz in Genf veröffentlicht wurde.

Eine Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien setzt massive Investitionen voraus. Die bislang zugesagten bi- und multilateralen Beträge, um den Auswirkungen der Erderwärmung zu begegnen, sind den Autoren zufolge völlig unzureichend. Schätzungen, welche Summen zusätzlich benötigt werden, um den Klimawandel zu begrenzen und Anpassungsmaßnahmen zu finanzieren, schwanken...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.