Volkmar Draeger 02.09.2009 /

Zauber und Zorn

Tanz im August

An 17 Tagen 34 Produktionen aus aller Welt, darunter sechs Uraufführungen und 20 Deutschlandpremieren – das war die 21. Ausgabe des Berliner Festivals »Tanz im August«. Als Klammer diente das Motto »Listen« (engl. hören): Ist Tanz mit Musik verbunden, gibt es immer auch etwas zu hören; Stile wie Flamenco erzeugen hörbare Eigenarten, und selbst Tanz in der Stille lebt vom inneren, wiewohl lautlosen Rhythmus.

Unter den Gastspielen namhafter Choreografen hinterließen zwei Beiträge aus Afrika den tiefsten Eindruck. »Poussières de Sang« der Compagnie Salia ni Seydou aus Burkina Faso untersucht den Hintergrund von Gewalt: Bewaffnete Unruhen überschatteten im Dezember 2007 die Eröffnung ihres choreografischen Zentrums in der Hauptstadt Ouagadougou. Gesang einer Frau, leise, traurig, anklagend, begleitet den Zeitlupenkampf zweier Männer (Foto: Antoine Tempé), Rempelei zu Live-Musik erfasst mit nervös sich schüttelnd...

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