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Konkurrenten und Kumpane

»Hitler – Stalin« – ein Filmporträt

  • Von Gunnar Decker
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Höllensturz 1. September 1939. Letzte Mord-Hemmungen fallen. Humanität? Nun endgültig kein Argument mehr. Mit »Hitler – Stalin. Porträt einer Feindschaft« haben Ullrich Kasten und Hans-Dieter Schütt einen in aller Nachdenklichkeit pointierten filmischen Essay vorgelegt. Sie dokumentieren jenes ideologische Treibhausklima, in dem die europäische Geschichte zur Verbrechergeschichte mutierte: »Der Rassenwahnsinnige und der vom Klassenkampf Besessene werden einander nie begegnen und bleiben doch dauerhaft aufeinander fixiert.«

Darüber, wie die Nazis 1933 Deutschland in einen Terrorstaat verwandelten, wie minutiös der Angriffskrieg geplant wurde, welche entscheidende Rolle Hitler dabei spielte – es gibt hierzu ebenso viele Filme wie über Stalins unaufhaltsamen Weg zur totalen Macht in Moskau nach Lenins Tod. Was ist das Besondere an dem Film von Kasten und Schütt? Im Vergleich zweier mörderischer Psychopathen verschwinden nicht ...


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