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Die beliebige SPD und ihr netter Chef

Spitzenkandidatin der LINKEN lässt sich nicht von Ausstrahlung des Ministerpräsidenten blenden

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Kerstin Kaiser

Die Landtagswahlen in Thüringen und im Saarland haben den Sozialisten in Brandenburg Auftrieb und Rückenwind gegeben. Ein Regierungswechsel und damit ein Politwechsel liege in der Luft, sei aber nur mit einer möglichst starken Linkspartei durchsetzbar. Während die LINKE mit klaren Wahlaussagen und scharfem Profil in die Landtagswahl am 27. September gehe, lassen die Sozialdemokraten erneut Konturen vermissen, sagte gestern Spitzenkandidatin Kerstin Kaiser. Damit spielte sie auf Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) an, der »gleichen Abstand« zu den politischen Konkurrenten halten möchte und keine Koalitionsaussage macht.

»Das hat Platzeck jetzt schon zweimal gemacht«, erinnerte Kaiser. Matthias Platzeck persönlich sympathisch zu finden, sei das eine. Das andere sei, dass Platzecks SPD sich nicht an politische Zusagen gehalten habe. In den vergangenen Wahlkämpfen habe die SPD Ziele verkündet, die zumeist recht nahe bei denen der Soz...


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