Karl Marx als Ehrengast

Neue Theatersaison: Wirtschaftskrise, Familienkatastrophen und Heimatgefühle

  • Von Volker Trauth
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

In den vergangenen Jahren war im Nachgang zur Schröderschen Agenda 2010 der Problemkomplex »Arbeitslosigkeit, Hartz IV« das bestimmende Thema in den deutschen Theatern. Im Zentrum stand der verunsicherte Mensch, der um seine Zukunft bangen musste, für den der Abstieg ins Prekariat zur Alptraumvorstellung wurde. Ein Blick auf die neuen Stücke der Spielzeit 09/10 im Bereich Schauspiel belegt, dass die Krise im weitesten Sinne ist das Thema des Jahres geworden ist.

Allein sieben Theater werden Elfriede Jelineks Stück »Die Kontrakte des Kaufmanns« spielen, ein Stück, das auf die Beinahepleite der österreichischen Gewerkschaftsbank zurückgeht. In der ihr eigenen Sprachartistik lässt darin die Jelinek Chöre und Solisten aufeinanderprallen. Ein Trommelfeuer von Behauptungen, Verteidigungen, und Verschleierungen hebt an. Keine Individualgeschichten dafür ein durchrhythmisiertes Spiel um Gier und Egoismus.

Interessanterweise wird auch vorgeform...

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