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André Hahn wehrt Herausforderer ab

Sachsens LINKE nach der Wahl: Im Amt bestätigter Fraktionschef will Kurs »neu erfinden«

  • Von Hendrik Lasch, Dresden
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die LINKE bleibt nach der Wahl zweitstärkste Kraft im Freistaat, kann aber weiter nicht regieren und muss teils herbe Verluste verkraften. Fraktionschef André Hahn, der gestern eine Kampfabstimmung überstand, will die Oppositionsfraktion »neu erfinden«.

Gejubelt wurde bei den anderen. Als am Sonntag die Ergebnisse der LINKEN aus Thüringen und Saarland im Dresdner Landtag bekannt wurden, gab es Begeisterung bei Sachsens Genossen. Als dann erste Zahlen aus dem Freistaat publik wurden, war man beruhigt – mehr nicht. Mit 20,6 Prozent ist die Partei doppelt so stark wie SPD und FDP, aber eben auch nur halb so stark wie die CDU, deren Ablösung aus der Regierung – anders als vorab beansprucht – nicht gelang.

Kein Gesetz der Serie

Bereits das erste Resümee von André Hahn, der Kandidat für das Ministerpräsidentenamt war, hörte sich denn auch alles andere als euphorisch an. »Ein ordentliches Ergebnis«, sagte er und verwies darauf, dass die Partei im Wahlkampf gegenüber frühen Umfragen zulegen konnte. Er sei »mit der wahlarithmetischen Effizienz unserer Kampagne sehr zufrieden«, formulierte er später.

Das Gesetz der Serie, wonach Sachsens LINKE bislang als einzige Partei bei al...


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