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Etwas anderes als Tierliebe

Veganismus als politische Bewegung führt nicht in die freie Gesellschaft sondern Nirgendwohin

  • Von Rabea Vogelsang
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Der politische Veganismus meldet sich verstärkt in der linken Szene zu Wort. Der Tierrechtsbewegung geht es um eine »Befreiung der Tiere« von der »Herrschaft der Menschen«. Abschaffung von Ausbeutung und Herrschaft liegt Linken im Allgemeinen am Herzen. Nur dass hier die Grenze zwischen Mensch und Tier verwischt wird.

Linksradikale Demo gegen den Zoo in Lübeck

Mit viel Kunstblut inszenieren sie Schlachtungen, verkleiden sich als Hühner und setzen sich in engen Käfigen in Fußgängerzonen. Sie stehlen Nerze aus Zuchtfarmen und setzen sie in der Umgebung aus. Sie brechen auch schon mal nachts in Pelzgeschäfte ein und verüben Rauch- oder Farbanschläge. Sie betreiben Boykott-Kampagnen und veranstalten Theorie-Kongresse – die Rede ist von Tierrechtlern. Sie wollen erreichen, dass alle Menschen vegan leben.

Veganismus ist zunächst nur ein Lebensstil, der prinzipiell die Verwendung von Tierprodukten ablehnt: Vegane essen kein Fleisch, keine Eier und Milchprodukte, keinen Honig; sie kleiden sich ohne Leder, Wolle, Seide. Veganismus greift in der Linken aber auch als politisches Programm um sich – inzwischen hat jede größere Stadt in Deutschland eine Gruppe, die sich gleichzeitig als Teil der Tierrechtsbewegung und der (radikalen) Linken versteht. Ihre Parole »Für die Befreiung von Mensch u...


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