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Das verlorene Jahrzehnt

Gewerkschaftsstudie belegt dramatische Verschlechterung der Lebenslage junger Arbeitnehmer in den USA

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Immer weniger junge US-Amerikaner sind krankenversichert, können sich weiterbilden, Geld zur Seite legen oder eine Familie gründen. Vor dem Labor Day erschien jetzt eine Untersuchung des Gewerkschaftsverbandes AFL-CIO, die ein düsteres Bild zeichnet.

Den kommenden Montag werden viele Arbeiter in den USA an ihrem Arbeitsplatz verbringen, insbesondere die jüngeren. Dabei ist eigentlich ein bezahlter Feiertag. Seit sich am 5. September 1882 Zehntausende im New Yorker Elm Park versammelten, um für den Achtstundentag zu streiten, wird der Labor Day am ersten Montag im September begangen – nicht am 1. Mai, wie in Europa üblich. Zwar ist Labor Day kein gesetzlicher Feiertag, die Tradition wurde aber stets respektiert. Im letzten Jahrzehnt jedoch hat sich das geändert. Nach einer repräsentativen Untersuchung, die der US-amerikanische Gewerkschaftsdachverband AFL-CIO zum Labor Day präsentiert, haben gerade unter den Arbeitnehmern bis 35 Jahren nur noch 60 Prozent am Montag frei.

Depressive Stimmung

Alle zehn Jahre führt der AFL-CIO eine große Studie unter jungen Arbeitnehmern durch, um längerfristige Entwicklungen überblicken zu können. Nach den nun erhobenen Daten hat sich die Lage d...


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