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Kahlschlag bei der Güterbahn

DB-Vorstand will beim Güterverkehr sparen – Stellenabbau inklusive

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Konflikt um den befürchteten Kahlschlag bei der Güterverkehrssparte der Deutschen Bahn (DB), DB Schenker Rail, wird heute den Aufsichtsrat beschäftigten. Die Arbeitnehmervertreter erwarten dabei Klarheit über Meldungen, wonach der Vorstand unter dem neuen Vorsitzenden Rüdiger Grube eine Schließung von Güterverkehrsstellen und den Abbau von bis zu 7000 Stellen plant.

Im Vorfeld der Sitzung kritisierten die Gewerkschaften im DB-Aufsichtsrat die Manager heftig: Transnet-Sprecher Michael Klein bescheinigt dem Bahnvorstand eine »eingeschränkte Kreativität«. GDBA-Vorstandsmitglied Gerfried Scholtz forderte »neue Denkansätze«. Arbeitsplatzabbau und Kahlschlag seien keine Lösung: »Für den Vorschlag, Mitarbeiter zu entlassen, um Geld zu sparen, brauchen wir keine hoch bezahlten Manager«, so Scholtz.

Noch Mitte vergangener Woche hatte DB Schenker Rail festgestellt, es gebe »keine Streichliste«. Betriebsbedingte Kündigungen seien durch eine bis Ende 2010 laufende Vereinbarung ausgeschlossen. DB-Chef Grube wurde kürzlich allerdings mit der Aussage zitiert: »Ja, wir werden strukturell anpassen. Ja, es wird eine große Zahl sein. Ja, es wird in diesem Jahr konkret zu diskutieren sein.«

Der DB-Schenker-Rail-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Jörg Hensel, der dem DB-Aufsichtsrat angehört, hatte bereits im Frühjahr gesagt...


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