Licht soll dein Tag sein

Ahmet Ümit schlägt einen Bogen über fast 3000 Jahre

  • Von Lilian-Astrid Geese
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ich war ein niederträchtiger Schuft, der in Zeiten erbarmungsloser Peiniger lebte.« Mit diesen Worten beginnt Patasana, Hofschreiber des letzten Hethiterkönigs Pisiris, 705 v. Chr. die Niederschrift seiner Erinnerungen. Getrieben von Entsetzen über sein Handeln und dem Wunsch, spätere Generationen mögen klüger sein, will Patasana auf seinen Texttafeln festhalten, was die Menschheit erkennen müsse: »ihr eigenes fürchterliches Gesicht«, um sich »von diesem abscheulichen Bild zu befreien«. 2700 Jahre später wählt »ein Mörder, der mordet, um das Morden zu beenden« in seinem Geständnis eben diese Worte der Einleitung. Doch der am eigenen Schicksal verzweifelte Zyniker der Moderne betrachtet die Hoffnung des antiken Intellektuellen auf die Befreiung des Geistes als gescheitert, denn das »einzige Phänomen, das den Menschen wirklich beeindruckt, ist der Tod«.

»Patasana«, der jüngste Roman von Ahmet Ümit, ist eine Parabel, ein spannender Krimi ...

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