Gespenstiges Stammheim

Strafsache gegen Baader, Meinhof & Co – Ulf G. Stuberger erzählt

  • Von Uwe Stolzmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Es war das spektakulärste Gerichtsverfahren der Bundesrepublik – die »Strafsache gegen Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Jan-Carl Raspe, Gudrun Ensslin wegen Mordes u. a.«. Fast zwei Jahre, von 1975 bis 1977, dauerte der erste RAF-Prozess in Stuttgart-Stammheim. Das Interesse der Medien erlahmte mit der Zeit. Aber ein Journalist war an buchstäblich jedem Verhandlungstag dabei: Ulf G. Stuberger (Jg. 1949). Rund 30 Jahre nach Ende des Prozesses erlaubt uns der Ex-Korrespondent tiefe Einblicke in die monströse »Strafsache«.

Schon Kulisse und Requisiten waren ungewöhnlich. Etwa der Neubau der Justiz, eine wahre »Gerichtsfestung«, gleich neben dem Gefängnis. Roher Beton, Panzerglas und Neonlicht, Schleusen und Stahltüren, daneben die Zellen für – so Stuberger – »unwürdige Durchsuchungen« der Besucher. Draußen sah der Beobachter Stacheldraht und spanische Reiter, Scheinwerfer und Kameras, Polizisten mit Hunden, mit Maschinenpi...

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