Werbung

Afghanistan unterwandern

Richard David Precht

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Durch die aktuelle Debatte um den Einsatz in Afghanistan sieht sich der Philosoph und Buchautor Richard David Precht (»Lenin kam nur bis Lüdenscheid«) in seiner Forderung nach einem Rückzug der Bundeswehr bestätigt. Im Interview mit der WAZ-Gruppe sagte er: »Sie können die Menschenrechte nicht in die Herzen der Menschen schießen. Sie können Demokratie und Freiheit nicht herbeibomben.« Es sei widersinnig, »Menschenrechte mit militärischen Mitteln implantieren zu wollen«.

Der Einsatz der Bundeswehr verstoße gegen das Völkerrecht, betonte Precht, »weil wir kein UNO-Mandat zur Kriegführung haben«. Deshalb benutze Verteidigungsminister Jung »das Wort Krieg nicht. Damit täuscht er aber die Öffentlichkeit«. Und weiter: »Sollte sich herausstellen, dass das Verteidigungsministerium die Öffentlichkeit bewusst belogen hat über die Anzahl der Toten und die Tatsache, dass Zivilisten von der Bundeswehr getötet worden sind, wird Herr Jung nicht Verteidigungsminister bleiben können. Das wird auch die CDU so sehen. Dann wird man ihn ersetzen müssen.«

Precht fordert den Rückzug der Bundeswehr und »massive Wirtschaftshilfen« für Afghanistan: »Wir wollten uns alle Mühe geben, dieses Land westlich zu unterwandern.« ND

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen