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Spiegelbild

Martin Kröger begrüßt die Kampagne des Senats

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Eine städtische Verwaltung sollte immer ein Spiegelbild der sie umgebenden Gesellschaft sein – davon ist der öffentliche Dienst in Berlin allerdings noch weit entfernt. Nur ein geringer Prozentsatz der Beschäftigten bringt nämlich Migrationserfahrungen mit, obwohl in der Stadt doch allein unter den Jugendlichen 40 Prozent einen solchen Hintergrund haben.

Dennoch ist es ein Verdienst, dass der rot-rote Senat seit einigen Jahren das Problem erkannt hat und versucht, bei den Auszubildenden gegenzusteuern. Damit wird zumindest einigen jungen Migranten die Chance in einer sonst chancenlosen Umgebung eröffnet, eine Ausbildungsstelle zu ergattern. Das ist nicht nur ein selbstverständliches Zeichen der Normalität für eine Einwanderungsgesellschaft, sondern sendet auch ein Signal an andere Branchen: Stellt diese Leute ein, wir brauchen sie. Dass die Quote auf 25 Prozent bis ins Jahr 2012 ansteigen soll, ist ein starkes Zeichen in diesem Sinne.

Es sollte aber auch nicht verdrängt werden, dass dieser integrative Prozess auch für die Mehrheitsgesellschaft wichtige Potenziale bietet: Man stelle sich vor, um wie viel effizienter ein Gespräch auf einem Amt verläuft, wenn ein Mensch mit Migrationserfahrungen auf einen ebensolchen trifft. Statt eventueller Ressentiments gibt es einen gemeinsamen Erfahrungshorizont, das schafft Akzeptanz für die Verwaltung – und die Gesellschaft an sich.

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