»Hart an der Grenze zur Diskriminierung«

LINKE in Sachsen und Brandenburg fordern mehr Rechte für Sorben

Die rund 60 000 Sorben finden nach Ansicht der LINKEN in Brandenburg und Sachsen kaum Gehör. Die Partei kritisiert, dass oft über die Köpfe der Sorben hinweg werde.

Potsdam (ND-Neiße/dpa). Die Sorben sind eine von vier anerkannten nationalen Minderheiten in Deutschland. Trotzdem gibt es nach wie vor große politische Defizite im Umgang den Sorben. Dabei gehe es nicht darum, besonders exklusive Vorrechte für die Sorben zu schaffen, sondern einfach europäischen Standards zu erfüllen, sagte der der minderheitenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Brandenburger Landtag, Gerd-Rüdiger Hoffmann am Donnerstag. Das Mindeste wäre die Gewährung eines Rederechtes für die Vertreter der Minderheit, wenn ihre Belange im Landtag oder in einem seiner Ausschüsse zur Debatte stehen. Doch sei gerade die Behandlung in Brandenburg »hart an der Grenze zur Diskriminierung«. Hoffmann warf der »ansonsten kompetent auftretenden« Kultusministerin Johanna Wanka (CDU) vor, keinen Zugang zu dieser Problematik zu finden. Nötig sei ein »Wandel in der Einstellung der Administration«, so Hoffmann. Doch schlage den Sorben gerade ...

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