Bahn braucht ein »Gesicht«

Allianz pro Schiene stellte 15 erfolgreiche Regionalbahnen vor

  • Von Erich Preuß
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Kaputte ICE-Achsen, bespitzelte Bahnmitarbeiter, nicht gewartete Bremsen bei der Berliner S-Bahn – positive Neuigkeiten über die Deutsche Bahn (DB) sind selten geworden. So versuchte Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee am Donnerstag, sich wenigstens über die Ergebnisse einer Studie der Allianz pro Schiene zu Regionalbahnen zu freuen. Unter den besten Bahnen befinden sich allerdings nur wenige DB-Töchter.

Ein schwacher Trost für die Berliner: Es gibt auch kundenfreundliche Regionalbahnen, auf die man sich verlassen kann. Der Verband Allianz pro Schiene – ein Bündnis aus verkehrs- und umweltpolitischen Verbänden, Gewerkschaften, Berufsverbänden und Industrie – stellte 15 der besten vor. Ihr Erfolg wurde an der Zahl der Reisenden gemessen. Sie bedienen Strecken, die bereits aufgegeben worden waren. Deutsche Bundesbahn, Deutsche Reichsbahn und auch die DB vernachlässigten sie; man wollte für solche Stilllegungskandidaten kein Geld ausgeben.

Wenn mehr oder weniger regionale Unternehmen wieder Fahrgäste anzogen, dann weil die Gleise saniert und die Geschwindigkeiten erhöht wurden, neue Fahrzeuge beschafft und der Kundendienst wieder eingeführt wurde. Heino Seeger von Veolia Süd, das die Bayerische Oberland-Bahn betreibt (plus 233 Prozent seit 1997), sagte: »Die Eisenbahn muss ein Gesicht haben. Sie darf nicht seelenlos sein.« Das ...

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