Obama und der Opel-Verkauf

General-Motors-Führung entschied nicht ganz unabhängig

  • Von John Dyer, Boston
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Verkauf von Opel an Magna gilt als Test für die Unabhängigkeit der neuen GM-Führung.

Der Autokonzern General Motors (GM) gehört inzwischen mehrheitlich der US-Regierung. Aus der Unternehmensführung will man sich aber heraushalten, hat Washington versprochen. Beim Verkauf von Opel durch GM war das nur vordergründig so.

An der Vereinbarung über die Ausgliederung von Opel waren neben den GM-Managern der kanadisch-österreichische Autozulieferer Magna, die russische Sberbank und damit indirekt der Kreml sowie die deutsche Regierung beteiligt. US-Präsident Barack Obama saß, zumindest im Geiste, mit am Verhandlungstisch, als die »wheelers and dealers« (Autobauer und Händler) am vergangenen Donnerstag um das fünf Milliarden Euro teure Abkommen feilschten.

Der Opel-Verkauf an Magna war der erste große Test, wie weit sich Washington in die wichtigen Entscheidungen von GM in Detroit einmischen würde. Seit die US-Administration im Januar 50 Milliarden Dollar an rückzahlbaren Staatshilfen zur Verfügung stellte, haben Regierungsbeamte...

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