Siedlungsbau in der Kritik

Ägypten warnt Israel vor »gefährlichen Konsequenzen«

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Ägypten hat Israel erneut aufgefordert, den Siedlungsbau auf besetztem palästinensischem Gebiet einzustellen.

Kairo/Jerusalem (AFP/dpa/ND). Der ägyptische Präsident Husni Mubarak drängt Israel auf einen Stopp des Siedlungsbaus in palästinensischen Gebieten. Eine »Judaisierung von Jerusalem« würde gefährliche Konsequenzen haben, sagte Mubaraks Sprecher am Sonntagabend in Kairo nach einem Gespräch des ägyptischen Staatschefs mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. Jerusalem habe für die arabisch-muslimische Welt eine ganz besondere Bedeutung. Mubarak habe seinen Gast auch aufgefordert, jegliche Siedlungsaktivitäten im Westjordanland zu beenden, sagte der Präsidentensprecher. Von israelischer Seite wurden nach dem Treffen zunächst keine Erklärungen abgegeben.

Der israelische Siedlungsausbau ist einer der wichtigsten Streitpunkte zwischen Israel und den Palästinensern. Während die Palästinenser und auch die USA auf einen umfassenden Siedlungsstopp drängen, will Netanjahu eine derartige Verpflichtung nicht eingehen.

Nach dem Tod eines Luftwaffen-Piloten in Israel sind die für den gestrigen Montag geplanten Gespräche zwischen Netanjahu und dem US-Nahostgesandten George Mitchell um einen Tag verschoben worden. Dies teilte Netanjahus Büro am Montag mit. Israel trauerte um Assaf Ramon, den Sohn des ersten israelischen Astronauten im Weltraum, Ilan Ramon. Der 21-Jährige war am Sonntag bei einem Trainingsflug mit seinem Kampfjäger über dem Westjordanland abgestürzt. Assaf Ramon wurde im Beisein von Netanjahu und Präsident Schimon Peres bei Tel Aviv an der Seite seines Vaters bestattet.

Der rund vierwöchige Gazakrieg zur Jahreswende hat einer Untersuchung der UN zufolge auch die Umwelt der Krisenregion schwer geschädigt. Die Auswirkungen der Grundwasserverschmutzung bedrohten sowohl die Gesundheit der 1,5 Millionen Menschen im Gazastreifen, als auch großer Teile Israels, warnte Achim Steiner, Direktor des UN-Umweltprogramms am Montag bei der Vorstellung der Untersuchung in Nairobi. Gefordert sei daher eine Zusammenarbeit über die Grenzen des Gazastreifens hinweg. Aus den Trümmern zerstörter Häuser und Industrieanlagen drohten giftige Stoffe wie Asbest, Furane und Dioxine ins Grundwasser zu gelangen. Etwa 17 Prozent der Landwirtschaftsfläche im Gazastreifen seien zerstört worden.

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Das Blättchen Heft 19/17
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