Tom Mustroph 15.09.2009 / Brandenburg

Banales mit Trommelsoli

»Teheran Banou: Lady Teheran« will sich im Ballhaus Ost der iranischen Metropole nähern

Den Teheraner Alltag im Fokus

Teheran ist nah und Teheran ist fern. In die Nähe gerückt ist die iranische Hauptstadt durch immer neue Meldungen über einen exzentrischen Präsidenten, eine scheinbar bizarre Rechtsordnung und den immer stärker aufbrandenden Widerstand gegen diese Ordnung und ihren Präsidenten. Fern ist die Stadt, weil das Wissen über sie und die in ihr lebende Bevölkerung fast nur auf solch schematischen Informationsfetzen basiert. Im Ballhaus Ost in Prenzlauer Berg unternimmt der in Teheran geborene und seit einigen Jahren in Berlin ansässige Regisseur Ayat Najafi mit dem Revuestück »Teheran Banou: Lady Teheran« den Versuch, die Distanz zwischen diesen beiden Städten zu verkürzen.

Im wundervoll verspiegelten Tanzsaal des alten Ballhauses hat er ein Teehaus eingerichtet, in dem aus Respekt vor den hiesigen Sitten auch Wein und Bier ausgeschenkt wird. In den fünf Bögen der Galerie über den Köpfen der Zuschauer etabliert er Teheraner Szenen. Eine Hausfr...

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