CSU macht Merkel Dampf

Hektische Betriebsamkeit nach suboptimalem TV-Duell

  • Von Gabriele Oertel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Zehn Tage vor der Bundestagswahl ist bei der Union hektische Betriebsamkeit ausgebrochen. Die Kanzlerin wird sich morgen der hauptstädtischen Presse stellen, die CSU am Sonntag im Alleingang ein Wirtschafts-Sofortprogramm verabschieden. Nach dem suboptimalen Abschneiden von Angela Merkel beim TV-Duell geht die Angst um, dass die Union wie 2005 im letzten Moment Schwarz-Gelb vergeigt.

Fest steht, dass die Kanzlerin genug von Fernsehrunden hat. Und vermutlich auch ihre Parteifreunde. Seit Wochen machen Gerüchte die Runde, dass es innerhalb der Union heftige Kritik an Merkels Wahlkampf gibt. Die hat sich selbstredend nach dem unentschieden ausgegangenen TV-Duell mit SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier verstärkt. Ein zu laues Bekenntnis zu Schwarz-Gelb machen die einen aus, zu wenig Angriffslust gegenüber der SPD bemängeln andere, die fehlende Orientierung auf christliche Werte ist dritten ein Ärgernis. Da kann die Kanzlerin noch so traditionsbewusst im »Rheingold-Express« auf den Spuren Konrad Adenauers durch die politische Landschaft fahren und mit dem berühmtesten aller CDU-Kanzler »Keine Experimente« rufen – den Verdacht, letztlich doch wieder einer Großen Koalition vorstehen zu wollen, kann sie nicht ausräumen.

Deshalb wohl hat sich die CSU zur ...

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