Leserbriefe im Auftrag der Bahn AG

Deutscher PR-Rat rügt die Allendorf Media GmbH wegen verdeckter Meinungsmache

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Im Skandal um verdeckte Stimmungsmache für den Bahn-Börsengang wurde nun die dritte und letzte Rüge ausgesprochen. Diesmal traf es die Allendorf Media GmbH. Der Fall zeigt, mit welch perfiden Mitteln die PR-Profis heutzutage die öffentliche Meinung manipulieren.

Der Börsengang der Bahn ist aufgrund der Wirtschaftskrise erst einmal vom Tisch. Doch im Jahre 2007 schien es, als stünde die Privatisierung des Staatskonzerns unmittelbar bevor. Da aber eine Mehrheit der Deutschen den Börsengang ablehnte, heuerte die Bahn Kommunikations-Profis an: Für 1,65 Millionen Euro engagierte man die PR-Firma Europaen Public Policy Advisers (EPPA). Die EPPA wiederum beauftragte drei deutsche Subunternehmer: Allendorf Media, Berlinpolis GmbH sowie die »Denkfabrik« Berlinpolis, die mit den Aktivitäten der gleichnamigen GmbH nichts zu tun haben will. Im Auftrag der Bahn machte man fortan verdeckte Propaganda für den Börsengang. Der Fachmann spricht von »no badge«-Aktivitäten. Man folgt dem Prinzip der grauen Propaganda, also verschleiert den eigentlichen Absender. Die so lancierten Umfragen, Leserbriefe oder Zeitungsbeiträge sollten die Bundesbürger von der Notwendigkeit eines Bahn-Börsengangs überzeugen. Selbst Bu...

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