Wahlbetrug wird untersucht

Afghanistans Präsident zeigt sich irritiert von Vorwürfen

Afghanistans Staatschef Hamid Karsai hat die Präsidentenwahl vom 20. August verteidigt. Er zeigte sich am Donnerstag schockiert über die Aussage der EU-Wahlbeobachter, fast ein Viertel der 5,5 Millionen Stimmen seien zweifelhaft oder gefälscht.

Kabul/Rom (dpa/ND). Nach Verkündung des vorläufigen Endergebnisses der Präsidentschaftswahl in Afghanistan hat sich Amtsinhaber Hamid Karsai für eine Untersuchung der massiven Betrugsvorwürfe ausgesprochen. »Wenn Betrug begangen wurde, muss er untersucht werden, und fair untersucht werden«, sagte Karsai am Donnerstag in Kabul. Nach dem vorläufigen Endergebnis hat der Amtsinhaber bereits im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit erreicht. Karsais wichtigster Herausforderer Abdullah Abdullah kritisierte das »hässliche Bild des Betruges« durch das Karsai-Lager. Eine Koalition mit dem Präsidenten schloss er ausdrücklich aus.

»Illegitime Herrschaft ist ein Rezept für Instabilität«, warnte der ehemalige Außenminister Abdullah. »Illegitime Herrschaft kann den Aufstand nur stärken. Die Sieger d...

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