Andreas Heinz 18.09.2009 / Brandenburg

Aufruf zum kollektiven Ungehorsam

Dienstleistungsgewekschaft ver.di kritisiert die Sparzwänge in den Bezirken

Wenn es um die finanzielle und damit auch personelle Zukunft in den Bezirksämtern geht, spricht Werner Roepke von der Gewerkschaft ver.di vom S-Bahn-Effekt: »Die Bezirke fahren auf Verschleiß«, warnte er gestern und rief zum kollektiven Ungehorsam auf. »Die Bezirke müssen dem Senat klar machen, dass sie unter den jetzigen Verhältnissen den Haushalt nicht aufstellen können.«

Der Gewerkschaftsmann zeigte die Folgen der Sparmaßnahmen auf: »Im Januar 2001 gab es in den Bezirksämtern noch 48 587 Beschäftigte, 2008 waren es noch 25 257«, so Roepke. Das seien 42 Prozent weniger. Dieser Personalschwund führe nicht nur zu unzumutbar langen Wartezeiten bei den Kunden, sondern auch zu immer mehr Ausfällen durch stressbedingte Krankheiten bei den Mitarbeitern. Diese Politik des abgemagerten Staates müsse ein Ende haben. »Zudem sind 30 Prozent der Beschäftigten 55 Jahre und älter«, machte Roepke aufmerksam. Da könne man sich die personelle Zukunft ...

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